Wie ernst werden Innovationen genommen?

Darstellung aus dem Artikel "Es könnte alles so einfach sein" in der Zeitschrift Automotive Agenda 11

Unternehmen mangelt es meistens nicht an Ideen für neue Produkte oder Dienstleistungen, aber oft genug scheitert die Umsetzung. Manchmal sind die Strukturen und Abläufe im Unternehmen schuld, manchmal jedoch stehen Menschen sich selbst im Weg. In der Zeitschrift Automotive Agenda 11 haben Prof. Dr. Horst Geschka und Martina Schwarz-Geschka Gründe dafür analysiert und nennen Beispiele aus ihrer Beratungspraxis.

In der wirtschaftlichen Realität ist es häufig so, dass Programme oder einzelne Projekte schwierig, aufwändig und langwierig umzusetzen sind. „Geplante Innovationen verschwinden lautlos von der Tagesordnung, werden durch Gesellschaft, Gesetze, politische Maßnahmen, Technik und Markt behindert“,  heißt es im Artikel der beiden Autoren.  

Im Topmanagement ist es häufig die geringe Risikobereitschaft, die dazu führt, dass neue Strategien und Projekte anschließend nicht umgesetzt werden. Ebenso können strukturelle Wechsel auf Vorstandsebene zu Zeiten des Stillstands führen. „Der Ausscheidende will keine strategischen Akzente mehr setzen, der Neue will sich nach seinem Einstieg erst mal einarbeiten.“, schreiben die Autoren in der renommierten Fachzeitschrift...weiter

 

Mit dem Idea-Marathon-System zu mehr Kreativität

Ideensammler auf Tour: Takeo Higuchi

Auf seiner Deutschland Tour Anfang November stellte Takeo Higuchi, Director des Idea-Marathon Institute in Tokyo, die von ihm entwickelte Methodik „Idea-Marathon“ bei mehreren Unternehmen und Universitäten vor. Neben der inhaltlich authentischen Präsentation begeisterte der Ideenfinder aus Japan seine Zuhörer durch seinen ungewöhnlichen Vortragsstil.

Grundlage des Idea-Marathon System nach Hicguchi ist die systematische, tägliche Ideensammlung in einem Notizbuch. Hierbei sind vielfältige Ideen erwünscht. Die Ideen können zu konkreten privaten oder beruflichen Problemstellungen aber auch ganz losgelöst zu einer ausgedachten Problemstellung generiert werden. Ziel der Methode ist die Steigerung der „Ideenflüssigkeit“, die sich darin ausdrückt, wie einfach es gelingen kann, konventionelle Denkbahnen zu verlassen und Neues zu denken...weiter

Mobilität der Zukunft: Expertin ist gefragt

Martina Schwarz-Geschka beim "Talk in der Lounge". Foto: Thomas Häfner

Gleich auf zwei hochkarätigen Veranstaltungen hat Martina Schwarz-Geschka in den vergangenen Wochen Ergebnisse der Szenariostudie "Zukunft der Mobilität 2030" vorgestellt.  In Prag referierte die Partnerin der Geschka-und Partner Unternehmensberatung Ende August auf einem Costumer–Day des Logistikunternehmens Fiege zum Thema „Zukunft der Mobilität und Logistik“.

Am 22. September war Schwarz-Geschka im Podium beim „Talk in der Lounge“, einer Veranstaltungsreihe des Darmstädter Wirtschaftsechos, zu Gast. An diesem Abend diskutierten die Teilnehmer, teils kontrovers....weiter

Neuen Slogan jetzt per Email finden

Kurz und knackig sollen sie sein. Slogans werden hauptsächlich in der Politik und in der Markenkommunikation verwendet. Aber auch für Projekte oder Events werden sie heute gerne benutzt, um Aufmerksamkeit und Widererkennung zu erreichen. In der letzten Zeit haben wir nach der Ringtauschtechnik mehrfach Slogans und Namen per Email-Kommunikation entworfen. mehr...

Prof. Geschka in den „Board of Advisors“ berufen

Institutsleiter Fangqi Xu und Horst Geschka

Aufgrund seiner langjährigen Kontakte mit Kreativitäts- und Innovationsforschern aus Japan ist Prof. Horst Geschka jetzt in den „Bord of Advisors“, den Beraterstab des "Institute for Creative Management and Innovation" der Kinki Universität in Japan (Großraum Osaka) berufen worden. Zu Fragen über Kreativität und Innovation in Europa wird er künftig dem Institut zur Verfügung stehen.

Verdienste eines Innovations-Pioneers: Prof. Knut Holt gestorben

Auf der internationalen Konferenz der „International Society for Professional Innovation Management“ (IPSIM) in Hamburg war Prof. Horst Geschka im Juni eingeladen, um über die fachlich-wissenschaftlichen Arbeiten zu berichten, die zur Gründung dieser Gesellschaft geführt haben. Anlass war der Tod von Professor Knut Holt aus Norwegen. Holt ist im Mai diesen Jahres im Alter von 92 Jahren gestorben. Er war Professor an der Technischen Universität Trondheim und hat auf dem Gebiet des Innovationsmanagements Pionierarbeit geleistet.

Holt und Geschka haben 1972 das Thema „Need Assessment as a Basis of Innovation“ aufgestellt und ein loses Netzwerk von Innovationsforschern aufgebaut, das sich diesem Thema widmeten. Interessenten aus 19 Ländern nahmen teil. Es entstand die NAIB community (Need Assesment and Information Behavior). weiter...