| • Allianz Deutschland AG, München | • MAN AG, München | |
| • Audi AG, Ingolstadt | • Monier Roofing Components GmbH, Oberursel | |
| • BASF SE, Ludwigshafen | • Porr GmbH, Frankfurt | |
| • Bayer AG, Leverkusen | • Procter & Gamble Service GmbH, Euskirchen | |
| • BMW Group, München | • Reckitt Benckiser GmbH, Ludwigshafen | |
| • Braun GmbH, Kronberg/Ts. | • Friedrich Sanner GmbH & Co. KG, Bensheim | |
| • Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Sulzbach | • SCA Hygiene Products GmbH, Mannheim | |
| • Daimler AG, Stuttgart | • Schmidt & Clemens GmbH & Co. KG, Lindlar | |
| • Deutsche Amphibolin-Werke, Ober-Ramstadt | • SCHOTT AG, Mainz | |
| • Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen | • SIG Combibloc GmbH, Linnich | |
| • Doka Industrie GmbH, Amstetten, Österreich | • tesa AG, Hamburg | |
| • Fraunhofer-LBF, Darmstadt | • ThyssenKrupp AG, Düsseldorf | |
| • Fraunhofer-INT, Euskirchen | • ThyssenKrupp Steel Europe, Duisburg | |
| • Fresenius KABI Deutschland GmbH, Oberursel | • Volkswagen AG, Wolfsburg | |
| • Freudenberg New Technologies KG, Weinheim | • Wella AG, Darmstadt | |
| • Hochtief Construction AG, Essen | • Werner & Mertz GmbH, Mainz | |
| • Hydro Aluminium Deutschland GmbH, Bonn | • ZF Friedrichshafen AG | |
| • IHK Frankfurt | ||
| ...und viele mehr! |
Ein internationales produzierendes Unternehmen beabsichtigt, in Zukunft seine Strategieentwicklung durch den Einsatz der Szenariotechnik abzusichern bzw. robuster zu gestalten. In einem überschaubaren Pilotprojekt mit dennoch hoher strategischer Bedeutung wurde daher die Methode der Szenariotechnik eingesetzt, um eine mittel- und langfristige Beschaffungsstrategie zu entwerfen. Hierzu wurden sowohl auf globaler als auch auf regionaler Ebene neben technologie- und marktspezifischen Einflussfaktoren auch politische und gesellschaftliche Einflussgrößen ermittelt und deren zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten in mehreren unterschiedlichen Global- und Regionalszenarien zusammengefasst. Die Erarbeitung der Einflussfaktoren erfolgte durch ein Kernteam von unternehmensinternen Experten sowie den Projektbearbeitern von Geschka & Partner. Darüber hinaus wurden sowohl externe Experten hinzugezogen als auch globale Datenbanken genutzt. Alle Szenarien wurden systematisch analysiert und deren Auswirkungen auf den Markt und das Unternehmen differenziert betrachtet und bewertet. Die daraus abgeleiteten Strategieempfehlungen wurden dem Vorstand zur Entscheidung präsentiert und Umsetzungsmaßnahmen beschlossen.



Der Geschka & Partner Unternehmensberatung obliegt seit 2001 die methodische Leitung der Szenariostudie „Zukunft der Mobilität“ des Instituts für Mobilitätsforschung (ifmo) in München sowie einem Konsortium aus BMW, MAN, Deutsche Bahn und Lufthansa. Die Studie gilt als die größte und umfassendste Szenariostudie zum Thema Verkehr in Deutschland. Sie behandelt sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr und nimmt eine integrierte Betrachtung aller Verkehrsträger (Straße, Schiene, Schiff- und Luftverkehr) vor. Die Basisstudie „Zukunft der Mobilität 2020“ wurde 2002 veröffentlicht, die erste Fortschreibung „Zukunft der Mobilität 2025“ folgte im Jahr 2005. Die aktuelle Fortschreibung „Zukunft der Mobilität 2030“ wurde im Juni 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Rahmen der Studie wurden in Form von Workshops mit rd. 90 Experten aus Forschung, Lehre, Beratung und Industrie mit Hilfe der Szenariotechnik rd. 100 verkehrsrelevante Einflussfaktoren aus unterschiedlichen Bereichen und deren zukünftige Entwicklungen analysiert. Als Ergebnis liegen derzeit drei Szenarien vor, die die Mobilitäts- und Verkehrslandschaft in Deutschland im Jahr 2030 beschreiben und als Basis für Entscheidungen der Akteure im Verkehrsbereich aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft dienen sollen.
Alle drei Studien stehen auf der Internetseite des ifmo kostenlos als Download zur Verfügung!
Ein europäisches Unternehmen der Baubranche möchte für einen seiner Geschäftsbereiche strategische Leitlinien bzw. Optionen für zukünftige Innovationen erarbeiten.
Um diesen Leitlinien eine robuste Basis zu geben, wurden zunächst mittels der Szenariotechnik zwei alternative Zukunftsbilder für das Umfeld dieses Geschäftsfelds erarbeitet. Dabei wurden sowohl die Entwicklungen im deutschsprachigen Raum als auch in ausgewählten europäischen Ländern differenziert betrachtet. Hierzu zählten marktspezifische Faktoren ebenso wie gesellschaftliche Strömungen, gesetzliche Regelungen sowie technologische Entwicklungen. Die Einflussfaktoren wurden von einem Team von unternehmensinternen Experten sowie Geschka & Partner-Mitarbeitern erarbeitet.
Die beiden Szenarien wurden systematisch analysiert und deren Auswirkungen auf die Branche sowie das Unternehmen bzw. das Geschäftsfeld untersucht und bewertet. Ergebnis waren Innovationsleitlinien, die einerseits bereits kurzfristig bei laufenden Entwicklungen bzw. Produkten berücksichtigt werden konnten und andererseits fundierte Vorgaben für die mittel- und langfristige Innovationsstrategie des Geschäftsbereichs bildeten.
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung eines Kunststoffverarbeiters konzipierte und implementierte Geschka & Partner einen Ideenmanagementprozess. Die Ausarbeitung erfolgte im Wesentlichen in Workshops.
Zielvorgabe war es, Meilensteine und Abläufe festzulegen, die sicher stellen, dass sich Neuproduktentwicklungen an der aktuellen strategischen Orientierung des Unternehmens ausrichten. Der Prozess war so auszulegen, dass daraus ein steter Fluss realistischer, konkreter Ideen hervorgeht. Diese Ideen werden dem Produktmanagement übergeben. Dort werden sie ausdefiniert und im weiteren Produktentwicklungsprozess zur Marktreife geführt.
Für den ersten Meilenstein der strategischen Orientierung wurde eine Suchfeldmatrix zur Identifikation potenzieller Innovationsfelder entwickelt. Darauf aufbauend wurden Methoden für die gezielte, strategische Ideengenerierung (Kartenumlauftechnik, Visuelle Konfrontation) eingeführt. Ein Ideenspeicher wurde angelegt sowie ein standardisierter Ideensteckbrief vorgegeben. Für die Auswahl der Ideen legte man mehrere Bewertungsschritte, -kriterien und -methoden fest. Sie werden angewendet, um die Zahl der Ideen auf wenige realisierbare Vorschläge reduziert werden, die im weiteren Innovationsprozess umgesetzt werden.
Im Anschluss an die Ausgestaltung des Prozesses unterstützte Geschka & Partner das Unternehmen während einer Testphase durch die Moderation von Ideenfindungs- und Bewertungsworkshops und führte ein Moderationstraining von Mitarbeitern der Produktentwicklung durch. Das Projekt konnte mit einer ersten Auswahl konkreter Ideen erfolgreich abgeschlossen werden.